Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific
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Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific

(In Mio. EUR) 01-09
2009
01-09
2008
Verände-
rung in %
07-09
2009
07-09
2008
01-12
2008
Auftragseingang 9.386,4 9.622,7 -2,5 5.270,4 3.830,3 12.651,0
Leistung 6.979,5 6.517,5 7,1 2.412,5 2.171,7 8.638,9
Auftragsbestand 21.144,5 17.035,2 24,1 21.144,5 17.035,2 16.194,2
Bereichsumsatz 5.763,6 5.355,4 7,6 2.006,9 1.780,8 6.884,8
Außenumsatz 5.763,4 5.355,2 7,6 2.006,9 1.780,7 6.884,5
Betriebliches Ergebnis/EBITA 389,1 443,5 -12,3 127,7 127,2 427,5
Ergebnis vor Steuern/EBT 310,5 346,1 -10,3 97,4 83,3 327,2
Investitionen 461,0 953,5 -51,7 119,0 340,8 1.005,2
Nettovermögen 2.390,0 1.993,4 19,9 2.390,0 1.993,4 2.081,5
Mitarbeiter 39254
(Stichtag 30.09.2009)
40763
(Stichtag 30.09.2008)
-3,7 39254
(Stichtag 30.09.2009)
40763
(Stichtag 30.09.2008)
37076
(im Jahresdurchschnitt)

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2009 positiv. Der Auftragseingang ist in diesem Zeitraum gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,5 Prozent zurückgegangen. Ursache hierfür war ein negativer Währungseffekt in Höhe von 769 Mio. Euro, der sich aufgrund des im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schwächeren australischen Dollars ergab. Wechselkursbereinigt stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 5,5 Prozent. Im Berichtszeitraum nahmen Leistung (7,1 Prozent) und Außenumsatz (7,6 Prozent) infolge des hohen Auftragseingangs aus den Bereichen Infrastruktur sowie Contract- Mining in 2008 und der ersten Jahreshälfte 2009 zu. Der im Vergleich zum Vorjahr sehr hohe Auftragsbestand war maßgeblich durch die starken Neuprojekte des dritten Quartals 2009 bedingt. Zudem unterstützte ein positiver Wechselkurseffekt von zirka 1,4 Mrd. Euro zum Stichtag 30. September 2009 den beträchtlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Sowohl beim <>betrieblichen Ergebnis als auch beim Ergebnis vor Steuern zeigten sich die Folgen der Finanzkrise, die sich besonders auf das gewerbliche Projektentwicklungsgeschäft in Australien und den Hochbausektor in Dubai ausgewirkt hat. Erfreulich hingegen entwickelten sich die Märkte in Abu Dhabi und Katar. Das Contract-Mining-Geschäft verlief weitgehend stabil. Wechselkursbereinigt betrug der Rückgang gegenüber den Vergleichswerten von 2008 beim betrieblichen Ergebnis –4,9 Prozent und beim Ergebnis vor Steuern –2,5 Prozent.

Die Investitionen lagen nach hohen Investitionen in Finanzanlagen im Vorjahr signifikant unter dem Vorjahreswert.

Das Nettovermögen ist aufgrund des höheren Geschäftsvolumens im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Die Tochtergesellschaften von Leighton akquirierten im Berichtszeitraum zahlreiche Projekte, darunter einen Großauftrag in Australien: Thiess wird in einem Konsortium eine der weltweit größten Meerwasserentsalzungsanlagen einschließlich einer 86 Kilometer langen Pipeline finanzieren, planen, bauen und für 30 Jahre betreiben. Die Anlage hat ein Projektvolumen von 2,1 Mrd. Euro.

John Holland festigte seine Position im Bereich Gesundheitsimmobilien: In Perth wird die Gesellschaft den Joondalup Gesundheitscampus umbauen und modernisieren. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von 158 Mio. Euro.

Erfreulich entwickelte sich auch das Segment der Verkehrsinfrastruktur: So wird ein Konsortium um John Holland Melbournes Schienennetz für zunächst acht Jahre auf Basis einer Konzession betreiben. John Holland erwartet daraus ein jährliches

Auftragsvolumen von etwa 95 Mio. Euro. Die Gesellschaft erhielt zudem den Auftrag für den Bau eines Autobahnabschnitts in Höhe von 119 Mio. Euro. Ebenfalls in Melbourne wird Thiess in einer Arbeitsgemeinschaft ein Teilstück der Ringstraße M80 erweitern. In Brisbane baut Leighton Contractors in einem Konsortium ein Busnetz im Gesamtwert von 167 Mio. Euro aus.

Der Markt für Rohstoffe gewinnt an Dynamik: Thiess erhielt einen Folgeauftrag über 282 Mio. Euro für Barrow Island, wo die Gesellschaft vorbereitende Arbeiten für die Erschließung des Gasvorkommens leistet. Bei der Kohlenmine Peak Downs in Queensland wurde der Vertrag von Leighton für drei Jahre verlängert – dies entspricht einem Wert von 172 Mio. Euro.

Auch das internationale Geschäft entwickelte sich gut: In Indien realisiert Leighton International mit Partnern einen neuen IT-Park nahe der Stadt Chennai. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 165 Mio. Euro. In Hongkong erhielt Leighton Asia den 233 Mio. Euro umfassenden Auftrag für den Bau einer Abwasserleitung: Leighton Asia wird in einem Joint Venture ein System von Abwassertunneln planen und bauen; der Anteil beträgt 80 Prozent. Der Auftrag ist Teil des Konjunkturförderprogramms der Regierung. In den Golfstaaten verfolgt Al Habtoor Leighton neue Projekte: In einer Arbeitsgemeinschaft wird das St. Regis Hotel and Residences für knapp 345 Mio. Euro errichtet, die Hälfte davon entfällt auf unsere Beteiligung. In Katar wird Al Habtoor Leighton zwei Wasserversorgungsnetze aufbauen. Das Projekt hat ein Volumen von insgesamt 144 Mio. Euro.

Ausblick HOCHTIEF Asia Pacific

Der Ausblick des Unternehmensbereichs bleibt aufgrund des hohen Auftragsbestands und der Aussicht auf weitere Aufträge aus den Konjunkturprogrammen in Australien und Asien positiv. Zudem lässt die Wiederbelebung der chinesischen Wirtschaft den Rohstoffbedarf wieder steigen. Wir rechnen nun mit einem Ergebnis vor Steuern über dem Vorjahreswert.


 
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