Kapitalrenditekonzept Return on Net Assets
- Unternehmenswert von HOCHTIEF nachhaltig gesteigert
- Konzernweite Transparenz auf allen Hierarchieebenen
- Strategischer Wachstumskurs erfolgreich umgesetzt
Controllingkonzept schafft konzernweite Transparenz
Das Ziel, den Wert unseres Unternehmens kontinuierlich zu steigern, ist ein wesentliches Element unserer Strategie. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir auf ein wertorientiertes Managementsystem, das eine zielgerichtete Steuerung des Konzernportfolios erlaubt.Unser Kapitalrenditekonzept Return on Net Assets (RONA) macht die Wertsteigerung messbar und gewährleistet damit konzernweite Transparenz auf allen Berichtsebenen. Es ist in allen Berichterstattungs- und Planungssystemen verankert. Gleichzeitig bildet es die Grundlage für die Beurteilung zukünftiger Portfolio- und Investitionsentscheidungen. Neben den wertorientierten Kennzahlen sind ergebnis- und cashfloworientierte Kennzahlen wesentliche Bestandteile unseres Controllingkonzepts, das konzernweite Transparenz schafft und die Grundlage für profitables Wachstum bildet.
Um das wertorientierte Handeln zu fördern, ist der Wertbeitrag wesentlicher Bestandteil der Managementvergütung. Indem die Wertbeitragsziele direkt in die Bausteine der erfolgsorientierten Vergütung eingebunden sind, lässt sich die Motivation der Führungskräfte eng mit den Interessen des Konzerns und unserer Aktionäre verknüpfen.
Kapitalrenditekonzept RONA
Die zentralen Steuerungsgrößen des Kapitalrenditekonzepts sind der RONA und der Wertbeitrag.Ein positiver Wertbeitrag und damit eine Steigerung des Unternehmenswerts ergibt sich, wenn der RONA über dem Kapitalkostensatz liegt. Der Wertbeitrag als absolute Größe errechnet sich dabei aus der Differenz zwischen dem RONA und dem Kapitalkostensatz multipliziert mit dem durchschnittlichen Nettovermögen (Net Assets).
Zur internen Steuerung der Unternehmensbereiche wird das Nettovermögen aktivisch ermittelt. Es berechnet sich ausgehend von der Summe der Aktivseite vermindert um das unverzinslich zur Verfügung stehende Kapital.
Die aktivische Herleitung ist zur Beurteilung des operativen Geschäfts vorteilhaft, da hierbei die bilanziellen Ansatzpunkte wie zum Beispiel Forderungen, liquide Mittel und Verbindlichkeiten aufgezeigt werden, die durch das operative Management zu optimieren sind.
Zur Außendarstellung des HOCHTIEF-Konzerns wird das Nettovermögen von der Passivseite der Bilanz hergeleitet. Es lässt sich einfach und transparent aus den veröffentlichten Bilanzdaten durch Addition der verzinslichen Bilanzpositionen Eigenkapital, Pensionsrückstellungen und Finanzverbindlichkeiten ermitteln. Da die RONA-Berechnung auf einer Vorsteuergröße basiert, werden bei der Herleitung des Vermögens die Steuereinflüsse durch eine Korrektur der latenten Steuern eliminiert.



