Hedge-Accounting-Fähigkeit
Hedge-Accounting bezeichnet die bilanzielle Abbildung
zweier oder mehrerer Verträge, die in einem Sicherungszusammenhang
stehen. Aufgrund ihrer Gestaltung sind
die Verträge dazu geeignet, die Risiken gegenseitig teilweise
oder vollständig zu kompensieren. Meist wird einer
der beiden Verträge als Grundgeschäft Vertrag, der das
Risiko begründet und der andere Vertrag als
Sicherungsgeschäft Vertrag, der das Risiko absichert bezeichnet.
Die Hedge-Accounting-Fähigkeit ist für beide
Verträge gemeinsam zu beurteilen. Nach den Vorschriften
der International Financing Reporting Standards ist
Hedge-Accounting nur möglich, wenn zulässige Grundund
Sicherungsgeschäfte vorliegen, bereits bei Abschluss
des Sicherungsgeschäfts der Sicherungszusammenhang
dokumentiert worden ist sowie eine hohe Wirksamkeit des
Sicherungszusammenhangs besteht, die verlässlich gemessen
sowie im Vor- und Nachhinein nachgewiesen
werden
kann.
KVP-Team
Ein Team, das Prozesse kontinuierlich verbessert.
Long-Term-Incentive-Plan (LTIP)
Ein Long-Term-Incentive-Plan (LTIP) ist ein Anreizsystem
beziehungsweise Vergütungsinstrument, das ausgewählten
Führungskräften angeboten wird. Sie sollen am langfristigen
Erfolg des Unternehmens beteiligt und dadurch
an das Unternehmen gebunden werden.
Nettobarwert
Kapitalwert einer Investition auf Basis eines Abzinsungsfaktors
für eine Reihe von Zahlungen. Er repräsentiert den
Wert zukünftiger Ein- und Auszahlungen zum heutigen
Zeitpunkt, wobei die Werte während der Laufzeit nicht
konstant sein müssen.
Percentage-of-Completion-Methode (PoC)
Gemäß dieser Methode werden bei langfristigen
Fertigungsaufträgen
die entsprechend dem Fertigungsgrad
angefallenen
Auftragskosten den Auftragserlösen
(Umsätzen) zugeordnet. Daraus ergibt sich eine Erfassung
von Erträgen, Aufwendungen und dem Ergebnis entsprechend
dem Leistungsfortschritt. Die PoC-Methode ersetzt
das nach HGB anzuwendende Realisationsprinzip, nach
dem die Gewinne aus Fertigungsaufträgen erst im Geschäftsjahr
der Abnahme ausgewiesen werden dürfen.
Procurement Visibility (ProVis)
Das System dient dazu, sämtliche Beschaffungsvorgänge
im Unternehmen transparent zu machen, um beispielsweise
anstehende Auftragsvergaben bei zuverlässigen Nachunternehmen
zu bündeln. Es wird von einem Software-Tool
unterstützt, das Einkaufsdaten unternehmensübergreifend
erfasst und auswertet. So erhalten die Unternehmenseinheiten
Zugriff auf konzernweite Beschaffungsinformationen.
Public-Private-Partnership (PPP)
Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten,
in der Regel kapitalkräftigen Akteuren. Kennzeichnend für
diese Kooperation ist, dass öffentliche und private Partner
sowohl gemeinsame projektbezogene als auch unterschiedliche,
ihren jeweiligen Funktionen entsprechende
Ziele und Interessen verfolgen.
U.S. Green Building Council
Das U.S. Green Building Council ist unter dem Dach des
World Green Building Council aktiv. Diese Organisation
engagiert sich weltweit für nachhaltige Bauweisen und
ressourcenschonende Immobilien. Das Green Building
Council vergibt ebenfalls die sogenannte LEED-Zertifizierung,
mit der genaue Standards für nachhaltige Gebäude
definiert werden. Fünf Grundkategorien spielen für die Verleihung
der Auszeichnung eine Rolle: Standortkonzept,
Wasser- und Energieverbrauch, Baustoffe und umweltfreundlicher
Innenausbau.
Volatilität
Schwankungsmaß von Aktien- und Devisenkursen sowie
Zinssätzen. Die Berechnung erfolgt oftmals durch die auf
ein Jahr bezogenen Standardabweichungen
der relativen
Kursdifferenzen. Vielfach bezeichnet der Begriff Volatilität
auch die Kurs- und Zinsschwankungen ganzer Märkte.