Seite 1 von 2
Beschaffung
Synergien gefördert und weltweit Einsparpotenziale erschlossen
- 76 Prozent der Konzernleistung für die Beschaffung aufgewendet
- Einkaufsvolumen erreichte 12,7 Mrd. Euro
- Synergiepotenzial zwischen den Unternehmensbereichen konsequent genutzt
- Deutliche Kosteneinsparpotenziale durch umfangreiche Optimierungen realisiert
Globale Beschaffungsstrategie konsequent umgesetzt
Das Einkaufsvolumen bei HOCHTIEF erreicht 76 Prozent der Konzernleistung - unsere Beschaffungsstrategie ist darum ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Konzern. Basis dieser Strategie ist die 2005 verabschiedete, konzernweit gültige Beschaffungsrichtlinie. Diese zielt unter anderem darauf ab, die Wertschöpfungskette unserer Projekte zu optimieren: Wir binden qualifizierte Partner frühzeitig in Projekte ein und konsolidieren die Nachunternehmer- und Lieferantenbasis, vereinheitlichen Leistungen und etablieren Standards für das Nachunternehmer- und Lieferantenmanagement. So können neue Synergiepotenziale innerhalb des Unternehmens identifiziert und in der globalen Beschaffungsorganisation realisiert werden: Abteilungen und Gesellschaften wie zum Beispiel HOCHTIEF Global One, Turner Logistics sowie HOCHTIEF Construction Trade Europe verantworten die Umsetzung der Beschaffungsaktivitäten in den Unternehmensbereichen.Bereichsübergreifende Synergien erzielt
HOCHTIEF hat 2006 den ganzheitlichen Ansatz in der Beschaffung von Baumaterial und Nachunternehmerleistungen fortgeführt. Dabei ging es vor allem darum, die Zusammenarbeit zwischen den Einkaufseinheiten der Unternehmensbereiche zu intensivieren. Der Erfolg dieser Aktivitäten spiegelt sich unter anderem in gemeinsam verhandelten und genutzten Rahmenverträgen für den Bedarf aller Beteiligten wider. Die frühzeitige Einbindung von HOCHTIEF Facility Management in Bauprojekte von HOCHTIEF Construction führt zu erheblich reduzierten Folgekosten für Wartung und Betrieb. So wurden zum Beispiel für das PPP-Projekt Schulen Offenbach verschiedene Einrichtungsgegenstände für die sanierungsbedürftigen Gebäude so ausgewählt, dass der Betrieb durch HOCHTIEF Facility Management kostengünstig möglich ist.
Spezialisierte Einkäufer, sogenannte "Lead Buyer", konzentrieren
sich darauf, Schlüsselgewerke wie zum Beispiel
Fassaden zu beschaffen. Die Experten sind konzernweit
aktiv und besitzen profundes Know-how über ihre Produkte.
Außerdem können sie absehen, wie sich der Bedarf in ihren
Bereichen entwickeln wird und entsprechend handeln.
Zusammenarbeit mit Schlüsselnachunternehmern
Hoch qualifizierte Partner sind für HOCHTIEF ein wichtiger
Erfolgsfaktor. Deshalb binden wir diese Nachunternehmer
bereits in die Planungsphase ein, um gemeinsam effiziente
Lösungen zu entwickeln. Langfristige konzernweite Rahmenverträge
mit Schlüssellieferanten sorgen dafür, verhandelte
Konditionen für alle Konzerngesellschaften abzusichern.
Eine bereichsübergreifende Nachunternehmer-Datenbank
hilft bei der Suche nach geeigneten Partnern. Sie enthält
beispielsweise aktuelle Informationen über Leistungsfähigkeit,
besondere Kompetenzen und Bonität. Damit wird das
Risiko, Fehlentscheidungen bei der Auswahl zu treffen, deutlich
reduziert.




